Sommer, Sonne, Sonnenschein,…

was kann schöner sein? – So wohl wie ich mich zur Zeit fühle, kann wohl kaum etwas schöner sein!

Am 1. Juni, pünktlich zum Tag der Kinder, hatten wir den ersten richtig sommerlich-heißen Tag des Jahres. Den Kindertag habe ich im Kinderheim in Pawlowsk verbracht und dort mitgearbeitet und es besichtigt. Dort leben Kinder mit Behinderung, die von Freiwillige von Perspektiven betreuet werden. Ähnlich wie in Peterhof betreut Perspektivy jedoch nur einen Korpus dort.

Seit dem ersten Juni hatten wir bisher fast nur Sonnenscheint und ich war bisher täglich mit den Bewohnerinnen in Peterhof, wo ich nun ausschließlich arbeite, draußen im Park, der das Internat umgibt. Die Arbeit dort macht mir richtig Spaß – ich geniesse die Freiheit, meine Arbeitszeit und die Zeit die ich mit den Bewohnerinnen aus meinem Zimmer verbringe, so zu gestalten, wie wir es wollen (3 der Bewohnerinnen sind sehr fit und sagen mir ziemlich genau, was sie wollen). Aber auch die vorgeschriebenen Programmpunkte, wie zum Beispiel das Theater, das einmal wöchentlich stattfindet, sind super.

Wenn ich nicht arbeite, verbringe ich im Augenblick so viel Zeit wie möglich draußen, ich bin viel mit Freunden an der Newa, am Meer und im Park und geniesse die Sonne bis abends um halb-zwölf, wenn es dann für 3-4 Stunden kurz zu dämmern beginnt. Hier wird es also kaum noch dunkel – sehr verwirrend, aber auch aufregend und vor allem schön.

Russland belohnt mich reich dafür, dass ich den kalten ewig-langen Winter durchgehalten habe :)!

 

 

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