Ich lebe noch…

… ich hatte nur in letzter Zeit so viel Programm und Spaß, dass nicht viel Zeit blieb, mich vor den PC zu setzen und davon zu erzählen. Das hole ich jetzt nach und fang einfach da an, wo ich aufgehört habe 🙂 .

 

Am Mittwoch, den 23. Februar, war Männertag oder auch „Tag des Vaterlandsverteidigers“. Meine Mitbewohnerin Carolin, Josefine (eine weitere Deutsche Freiwillige) und ich haben den freien Tag genutzt und auch noch Donnerstags und Freitags frei genommen, um ein langes Wochenende in Moskau zu verbringen.

Wir waren dort bei Freunden zu Gast, die wir zufällig kennen gelernt hatten, als sie im Januar in St. Petersburg waren. Es war super, sowohl kostenlos unterzukommen, als auch Leute zu kennen, die einem etwas von der Stadt erzählen können oder Orte zeigen, die man als Tourist auf eigene Faust nicht gefunden hätte.

Wir hatten 4 erlebnisreiche Tage – haben eine Kunstgalerie besucht und natürlich auch den Roten Platz (Lenin wird derzeit, laut Wachposten, leider renoviert und kann nicht betrachtet werden.). Wir haben auch Carsten in der Universität besucht, wo er uns mit aufs Dach genommen hat – atemberaubender Ausblick auf eine riesige Stadt, die wirklich nie zu schlafen scheint. Ich würde mal sagen, während St. Petersburg nachts vielleicht döst, ist Moskau ständig in Bewegung und zwar in schneller. Außerdem waren wir in einer weiteren Kunstgalerie, die sich in einer alten Weinfabrik befindet, da zwei unserer Freunde in einem Zimmer dort wohnen, das eigentlich als Atelier dienen sollte. Natürlich sind wir auch einfach mal drauf los durch die Stadt spaziert und haben uns überraschen lassen.

 

Samstagnacht sind wir heim gefahren, so dass wir Sonntag rechtzeitig da waren und ich Inge Shabli vom Flughafen abholen konnte. Sie ist für eine Woche aus Deutschland hier zu Besuch gewesen, um mich in meinen Projekten zu erleben und um mit dem gesamten Verein (Carsten, Robert, sie und ich) am Wochenende ein Zwischenseminar zu machen.

Ich habe es sehr genossen, „meinen Vereinsgründern mein St. Petersbrug zeigen zu können“, mit ihnen zu reflektieren und vor allem auch, mich von ihnen noch weiter beraten zu lassen. Wir haben zwar produktive und anstrengende Arbeit geleistet, hatten aber auch eine schöne Zeit und gute Gespräche unabhängig von meinem Freiwilligendienst miteinander.

 

Am Dienstag den 8.März war übrigens Frauentag, der hier GANZ groß celebriert wurde. Ich hatte frei und war Montagabend tanzen und mir wurde von unzähligen – auch unbekannten- Menschen allerherzlichst dazu gratuliert. Schade, dass der Frauentag in Deutschland nicht so bedeutend ist – ich kam mir ganz besonders und auch besonders wichtig vor :)!

 

oben links: Josephine und ich auf dem Roten Platz; unten links: Caro auf dem Uni-Dach; oben rechts: Moskauer Metro; unten rechts: Gruppenfoto vom MIR-Zwischentreffen

oben links: Josephine und ich auf dem Roten Platz; unten links: Caro auf dem Uni-Dach; oben rechts: Moskauer Metro; unten rechts: Gruppenfoto vom MIR-Zwischentreffen

 

 

3 Gedanken zu „Ich lebe noch…“

  1. Hallo liebe Verena,
    Du bist nicht nur am Frauentag ganz besonders und besonders wichtig. Mach weiter so!

    Liebe Grüße
    Inge

  2. da gebe ich Inge ganz recht – liebe Verena – dein aktueller Bericht ist ganz spannend zu lesen und das mit dem Frauentag in der BRD – das kannst du ja dann einführen, wenn du zurück bist….

  3. Verena, hallo!
    I just read your post and understand the main meaning. It was great you come to Moscow. Next time we’ll try to show you more places.
    Be well.
    Best regards, Nikolai M.

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